Ersteintrag (Dezember 2009): Wir unterstützen das Projekt „ Mutter-Kind und Umwelt“
Dieses Projekt ist vor drei Jahren von einem Exilafghanen aus Deutschland in Kabul gegründet wurden. Der Mann versucht Frauen eine Existenzgrundlage zu bieten, indem er 20 Frauen Nähmaschinen und Baumwollstoff zum Nähen von Tragetaschen zur Verfügung stellt.
Die Tragetaschen werden dann an Straßenkinder (derzeit 160 Kinder) verteilt, damit sie sie in den Bazaren von Kabul (für 5 Afghani pro Stück) verkaufen. Der Erlös wird zwischen den Frauen und den Kindern geteilt.
Die einzige Bedingung für die Kinder ist, dass sie vormittags die schule besuchen müssen und nachmittags die Tragetaschen verkaufen.
Außerdem findet in seinem Haus ein Hausaufgabenzirkel statt. Die Kinder kommen gerne, um dort gemeinsam Schulaufgaben zu erledigen.
Als Nebeneffekt möchte der Gründer des Projekts zur Erhaltung des Umweltschutzes etwas beitragen. Der Gebrauch von Plastiktüten soll durch Stofftaschen ersetzt werden.
Wir haben zunächst einmalig mit etwas Geld an diesem Projekt beteiligt. Voraussichtlich im Sommer 2010 werden wir dieses Projekt vor Ort besuchen und es ggf. weiterhin unterstützen.