Update (November 2009)
Die Reise durch die Geröllwüste nach „Vier Türmchen“ (Tschahar Bortschak) ist selbst für mich ein Abenteuer. Hinzu kommt die Angst vor Anschlägen oder Entführungen durch die Taliban, die ungehindert über die nahe pakistanische Grenze kommen und ihr Unwesen in dieser abgelegenen Region treiben können. Aus diesem Grund ist kaum ein Lehrer bereit, für ein karges Gehalt nach „Vier Türmchen“ umzusiedeln. Der einzige Mann, der dort unsere SchülerInnen unterrichtet, ist ein Mullah, der eh in diesem Dorf lebt. Doch dieser Mann ist enorm motiviert, und ich konnte erleben, wie er in drei Klassen parallel unterrichtete.
Die Schule wird von 118 Kindern besucht, davon 78 Mädchen und 40 Jungen in gemeinsamen Klassen. Den SchülerInnen habe ich bunte Filzstifte, Schreib- und Malhefte als Geschenk mitgebracht. Ebenso konnte ich dafür Sorge tragen, dass fast allen SchülerInnen Stühle und Tische zur Verfügung gestellt werden. Derzeit fehlen noch etwa 30.







