Update (November 2009)
In diesem Jahr konnten wir es uns finanziell leisten, diese Schule endlich mit einer freundlichen Farbe zu streichen. Es war immer unser Wunsch, die zwei Betonklötze kinderfreundlicher zu gestalten. Mir ist aus meiner eigenen Schulzeit in Erinnerung, wie gerne ich in unsere Oberschule ging, weil man dafür ein schönes altes Haus mit einem großem Garten gemietet hatte, den ein Bach durchquerte. Wir können zwar keinen grünen Garten und fließenden Bach nach Nimroz zaubern, aber wenigstens können wir den Kindern einige Stunden des Tages in einer hellen sandfarbenen Schule ermöglichen.
Die UNICEF hat im Hof der Schule einige Rutschen und Schaukeln installieren lassen. Diese Geräte werden von den Kindern in den Pausen rege genutzt. Auch die Provinzregierung blieb nicht untätig. Während meines Aufenthaltes baute sie dort einen Wasserbrunnen, und der Schulleiter ließ bereits die ersten Blumen- und Gemüsebeete anlegen.
Zu Beginn unserer Arbeit stellte ein Grundstückseigentümer in Sarandj das Grundstück für unsere Schule kostenlos zur Verfügung. Da diese seit einem Jahr zur Oberschule erklärt worden ist, versucht die Provinzregierung den Besitzer des Grundstückes davon zu überzeugen, uns einige weitere Quadratmeter anliegendes Land zu verschenken, damit der Hof vergrößert und ein neues Gebäude darauf errichtet werden kann. Die Kosten für den Bau des neuen Gebäudes werden von der Regierung übernommen.
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