Historische Entwicklung Afghanistans

Der Name Afghanistan für das Bergland am Hindukusch ist relativ neu und wurde erst im 18. Jahrhundert eingeführt. In der Antike hieß das Land "Ariana", im islamischen Mittelalter "Chorasan". Bedingt durch seine geographische Lage als letztes Bollwerk vor den Toren Indiens hat Afghanistan eine bewegte Geschichte durchlebt. Viele Eroberer haben hier ihre Spuren hinterlassen: Griechen, Araber, Inder, Mongolen, Perser und Briten.

Um 1500 v. Chr. begannen arische Nomadenstämme mit der Besiedlung des afghanischen Berglandes und gaben ihrer neuen Heimat den Namen "Ariana", das Land der Arier.

Vom 6. Jahrhundert v. Chr. bis zum Einzug Alexanders des Großen (330-327 v. Chr.) war Afghanistan ein Teil ... mehr

Ethnische Gruppen

Paschtunen und Tadschiken

Die Afghanen im engeren Sinne, die Paschtunen also, sind mit über 50 % der Bevölkerung die größte Volksgruppe Afghanistans. Über die Herkunft der Paschtunen streiten sich die Gelehrten noch heute, ihre Sprache aber, das Paschtu, gehört zu den nordostiranischen Dialekten. Die Paschtunen leben hauptsächlich in den südöstlichen Provinzen Afghanistans, entlang der pakistanischen Grenze... mehr


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